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Gastroskopie – Magenspiegelung

Fragen und Antworten

Eine Magenspiegelung wird gemacht

  • um Beschwerden abzuklären, wie z.B. Bauchschmerzen, Schluckstörungen, Erbrechen, Sodbrennen, ungewollter Gewichtsverlust oder gastrointestinale Blutungen
  • um abzuklären, ob eine Infektion vorliegt (Helicobacter pylori)
  • bei positiver Familienanamnese für einen Magen oder Speiseröhrenkrebs
  • zur Kontrolle nach einer Geschwürerkrankung (Ulkus)
  • zur Abklärung einer Blutarmut/ Eisenmangel/ Vit B12-Mangel
  • bei Leberzirrhose (Varizenscreening/ -Ligatur)

Eine Vollnarkose wird nicht gemacht. Die Magenspiegelung kann jedoch mit einem Dämmerschlaf gemacht werden. Das heißt, dass über einen venösen Zugang ein Medikament (Propofol mit/ohne Midazolam) verabreicht wird, damit der Patient für die Zeit der Magenspiegelung schläft (Sedierung). Wenn eine solche Sedierung gemacht wird, darf der Patient nach der Untersuchung nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren. Auch rechtlich bindende Entscheidungen dürfen am Tag der Untersuchung in Folge der Sedierung nicht getroffen werden.

Im Regelfall dauert eine Magenspiegelung 5-15 Minuten.

Ja. Um die Sichtverhältnisse zu optimieren, sollen PatientInnen 6 Stunden vor einer Magenspiegelung nichts mehr essen. Wasser kann bis zu 2 Stunden vor dem Eingriff getrunken werden.

Wenn der Termin zur Magenspiegelung am Nachmittag ist, kann ein leichtes Frühstück bis zu 6 Stunden vor der Gastroskopie eingenommen werden. Darunter ist zu verstehen:
* Toast mit (wenig) Butter oder Marmelade
* Leicht verdauliches Obst wie eine reife Banane oder Melone
* Tee oder eine Tasse Kaffee
* Klare Flüssigkeiten (Wasser) können bis zu 4 Stunden davor getrunken werden. Danach nur mehr schluckweise.

PatientInnen, die einen Dämmerschlaf gewählt haben, können nach der Untersuchung wieder essen.
PatientInnen, die keine Sedierung wünschen, erhalten einen Rachenspray zur Betäubung des Schlundes. Diese Patienten müssen nach der Endoskopie 1 Stunde nüchtern bleiben, um der Gefahr sich zu verschlucken, vorzubeugen.

Es gibt keine allgemeine Empfehlung an Lebensmitteln, die vor einer Gastroskopie nicht eingenommen werden sollten. Es ist wichtig, mindestens 6 Stunden zuvor nichts mehr zu essen. Zuletzt sollte nur eine kleine und leicht verdauliche Mahlzeit eingenommen werden. PatientInnen mit Magenentleerungsstörung oder Diabetes sollten 9 Stunden vor der Untersuchung nicht mehr essen.

Im Grunde genommen gibt es hier keine Einschränkung, solange die empfohlene Nüchternzeit eingehalten wird. Am Tag der Untersuchung darf nichts gegessen werden, weil die PatientInnen zumindest 6 Stunden (besser 8 Stunden) nüchtern sein müssen. Wenn der Untersuchungstermin am Nachmittag stattfindet, dürfen die PatientInnen ein leichtes Frühstück (1 Scheibe Toastbrot mit etwas Butter/ Marmelade) 6 bis 8 Stunden vor dem Eingriff zu sich nehmen. DiabetikerInnen oder PatientInnen mit einer vorbekannten, verzögerten Magenentleerung sollten eine noch längere Nüchternperiode von etwa 9 Stunden einhalten.

Ja, klare Flüssigkeiten (Wasser) können bis zu 4 Stunden davor getrunken werden. Danach nur mehr schluckweise.

Eine Magenspiegelung wird in den meisten Fällen ambulant durchgeführt und die PatientInnen können ca. 60-90 Minuten nach dem Eingriff nach Hause gehen. In manchen Fällen kann jedoch eine Beobachtung über Nacht im Krankenhaus nötig sein.

Je nach ärztlicher Anweisung kann folgende Laboruntersuchungen erforderlich sein: Blutbild (BB), Gerinnung (PTZ, INR) und/oder Blutgruppe.

Es kann vor einer Gastroskopie erforderlich sein, Medikamente abzusetzen, die die Blutgerinnung beeinflussen (z.B. Thrombo ASS, Aspirin, Clopidogrel, Plavix, Marcoumar, Phenprocoumon, Sintrom, Eliquis, Pradaxa, Xarelto, Lixiana). Auch Antidiabetika sollten vor einer Gastroskopie pausiert werden. Während des ärztlichen Aufklärungsgesprächs wird besprochen, welche Medikamente in Ihrem Fall pausiert werden sollen.

Endoskopische Abklärung